Die Businesswochen wurden für den Stadtmarketingpreis 2013 nominiert.

Der Stadtmarketing Preis wird alle zwei Jahre vom Handelsverband Baden-Württemberg und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit besonderer Förderung der Candela Lichtplanung GmbH verliehen. Schirmherr ist das Finanz- und Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg. Durch den Preis werden vorbildliche Stadt- und Citymarketingprojekte von Kommunen aus ganz Baden-Württemberg vom Handelsverband ausgezeichnet.

Die Jury des Stadtmarketingpreises hat die Businesswochen Böblingen in die Endrunde des aktuellen Wettbewerbs gewählt. Damit ist die erste Hürde aus dem Weg zum Stadtmarketingpreis genommen. Die Veranstalter Stadtmarketing Böblingen e.V. und Siegle & Partner haben nun die Möglichkeit Ihr Projekt in ca. 15 Minuten der Jury vorzustellen. Geschehen wird dies am 9. September im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Stadtmarketingpreis-2013

Handelsverband verleiht Stadtmarketing-Preis 2013 (Pressetext)

Mannheim, Radolfzell und Mengen in Oberschwaben - diese Städte haben gestern Abend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Stuttgart den Stadtmarketing-Preis Baden-Württemberg 2013 erhalten. Der Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium, Ingo Rust MdL, überreichte die Auszeichnung gemeinsam mit dem Handelsverbandspräsident Horst Lenk an die drei stolzen Sieger. 


Für ihre herausragenden Wettbewerbsbeiträge wurden auch die folgenden Endrundenteilnehmer geehrt (in alphabetischer Reihenfolge): Bad Saulgau, Bad Überkingen, Böblingen, Heidelberg, Karlsruhe, Nürtingen, Oberkirch, Rielasingen-Worblingen, Sindelfingen, Tettnang und Winnenden. 

Der Stadtmarketing-Preis wird alle zwei Jahre vom Handelsverband Baden-Württemberg für besonders originelle und zukunftsweisende Projekte verliehen. Der Wettbewerb wird unterstützt von der CIMA Beratung + Management GmbH. Der Preis für die drei Hauptsieger ist eine Weihnachtsbeleuchtung im Wert von jeweils 10.000 Euro, gesponsert von den Lichtspezialisten Scherer GmbH (Stockach) und Groupe LeBlanc.

Horst Lenk, Präsident des Handelsverbandes Baden-Württemberg, zum Ziel des Preises: "Wir sehen die Mitgestaltung und Erhaltung funktionierender Stadtstrukturen in Baden-Württemberg als wichtige Aufgabe, die erfolgreiche Zukunft der Städte und Gemeinden zu sichern. Der Wettbewerb soll gerade in Zeiten des zunehmenden Onlinehandels die Innenstädte als Einkaufs-, Lebens- und Erlebnisraum aufwerten. Hier "best practice"-Beispiele aufzuzeigen, die für Bewohner und Besucher einen Spannungsbogen zwischen Einkaufen, Kultur, Leben und Erleben herstellen und andere Städte für diesbezügliche Aktivitäten zu motivieren, dies ist die zentrale Intention des Stadtmarketing-Preises."

Das Finanz- und Wirtschaftsministerium hatte auch in 2013 - bei der vierten Auflage des Wettbewerbs - die Schirmherrschaft für den Stadtmarketing-Preis Baden-Württemberg übernommen. Ingo Rust, Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium, sagte bei der Preisverleihung: "Die Städtebauförderung des Landes hat den Städten und Gemeinden im Jahr 2013 mehr als 182 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Ein zentraler Förderschwerpunkt der städtebaulichen Erneuerung ist dabei die Stärkung bestehender Zentren und die Aufwertung von Innenstädten: Wir wollen lebendige, attraktive Innenstädte. Ein Umfeld, in dem Menschen gerne wohnen, arbeiten, einkaufen - und sich erholen. Davon profitiert natürlich auch der Einzelhandel, weil eine höhere Aufenthaltsqualität auch für mehr Kunden sorgt."

Gesucht wurden beim Stadtmarketing-Preis in 2013 Projekte, die sich nicht nur durch ihren Vorbildcharakter für andere Städte hervorheben, sondern auch in ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Stadtmarketing bzw. Citymarketing eingebettet sind. Von den zahlreichen guten, bereits realisierten bzw. in der Umsetzung befindlichen Ideen im Land waren 14 in die Endrunde gekommen, die ihr Projekt der Jury persönlich in einer Präsentation vorstellen. Diese Jury, in der anerkannte Experten aus dem Bereich Kommunal- und Stadtmarketing sitzen, kürte dann aus diesem Kreis jeweils einen Preisträger in den Kategorien Kleinstädte und Gemeinden, Mittel- sowie Großstädte.

Die drei Preisträger im Kurzporträt
In der Kategorie Großstädte (größer 70.000 Einwohner) geht der Preis 2013 an Mannheim (306.100 Ew.) mit dem Projekt "Markenführungskonzeption". Die Stadt der Quadrate konnte mit ihrer Kampagne "Was gibt dir Mannheim?" punkten. Ausgehend von den drei festgelegten Markenfacetten "Lebenswerte Großstadt", "Starker Wirtschaftsstandort" und "Attraktives Kultur- und Freizeitangebot" legte die Stadtmarketing Mannheim GmbH anschließend die drei emotionalen Markenbausteine "Wirtschaftskraft", "Lebensfreude" und "Inspiration" fest. Mit dem dialogisch aufgebauten Portal www.das-gibt-dir-mannheim.de ist den Akteuren - unter Einbindung vieler Mannheimer Bürger und Unternehmer - eine überzeugende Botschaft dank emotionalisierter Wort- und Bildsprache gelungen, so die Jury.   

In der Kategorie Mittelstädte (30.000 - 70.000 Einwohner) vergab die Jury den ersten Preis an Radolfzell (30.100 Einwohner) mit dem Projekt "Kulinarischer Abendmarkt". Bei diesem immer donnerstags von 16 bis 20 Uhr stattfindenden Abendmarkt (von Juni bis September) stehen Angebote regionaler Erzeuger im Fokus. Das Besondere neben der Tageszeit: Gastronomische Spezialitäten, Musikeinlagen und wechselnde Vorführungen traditioneller Handwerkskunst (Messerschleifer, Korbflechter, Seiler, Töpfer etc.) ergän-zen das Angebot. Die Jury: " Hier wurde sowohl das Problem unbelebter Plätze als auch oft fehlender "Abendöffnungszeiten" in Mittelstädten gelöst. Diese Aktion der Aktions-gemeinschaft Radolfzell e.V. in Kooperation mit dem städtischen Ordnungsamt und dem städtischen Stadtmarketing ist auch deshalb erfolgreich und nachhaltig, weil diese regel-mäßige Veranstaltung viele Akteure vereint und zugleich die Verwurzelung mit der Region und deren Produkten und Handwerkern betont. Vorbildlich auch, dass der Einzel-handel entsprechend seine Öffnungszeiten ebenfalls erweitert hat und das seit 3 Jahren!

In der Kategorie Kleinstädte und Gemeinden (bis 30.000 Einwohner) gewann die Stadt Mengen (10.000 Ew.) in Oberschwaben mit ihrem Stadtmarketing-Projekt zur Markenbildung als "Fuhrmannsstadt Mengen". Ausgehend von einer schwierigen Lage im Herzen der oberschwäbischen Kleinstadt durch extremen Durchgangsverkehr und zahlreiche Baustellen und einem daraus resultierenden kontinuierlichen Rückgang der Kaufkraft entwickelte die Stadt das Konzept "Fuhrmannsstadt Mengen".  Erklärtes Ziel ist die multifunktionale Stärkung der Innenstadt und emotionale Identifikation mit der Innenstadt. Als verbindendes Element und gleichzeitig Alleinstellungsmerkmal wurde die Tradition von Mengen als Handelszentrum und Verkehrsknotenpunkt gewählt. Das historische Thema wurde nicht nur städtebaulich herausgearbeitet (im Baustellenmanagement integriert, Fuhrmannstaler, Fuhrmannssekt) und im Stadtmobiliar (Fuhrmannsbrunnen, Stadttore) verankert. Es wurde auch aktiv im Stadtmarketing als Marke etabliert. Zugleich wurde die Brücke in die Moderne geschlagen über die Trendthemen Rad, E-Bike oder Energie. Im gesamten Projekt waren nicht nur die Wirtschaftsförderung und die Stadt, sondern Bürger, Vereine und Unternehmen aktiv dabei. Die Jury urteilte: Mengen hat die Chancen des Umbaus mutig und tatkräftig genutzt - für eine Stadt dieser Größe selten und absolut nachahmenswert.

Neben dem hochdotierten Preis, der Weihnachtsbeleuchtung im Wert von je 10.000 Euro, erhalten die Preisträger eine Plexiglastafel, die die Ehrung nach außen sichtbar für alle Bürger der jeweiligen Kommune dokumentiert sowie das Recht, den Titel "Gewinner des Stadtmarketing-Preises Baden-Württemberg 2013" zu verwenden.

Elf weitere Prämierte
Neben den drei Hauptsiegern wurden elf weitere Städte und Gemeinden als herausragend, zukunftsweisend und beispielhaft für modernes Stadtmarketing gewürdigt.

So überzeugte Bad Saulgau (ca. 17.500 Ew)mit seinem Projekt einer FashionWeek in ungewöhnlicher Umgebung: In den Produktionshallen des Landmaschinenherstellers Claas, einem großen Arbeitgeber am Ort, fand 2012 als Auftaktveranstaltung eine große Modenschau mit 600 Gästen statt. Insgesamt eine Woche stand die Stadt im Zeichen der Mode. Viele Händler nutzten die Tage für eigene Veranstaltungen und Aktionen. Diese Verknüpfung hob die Jury besonders hervor, ebenso wie die breite Resonanz. Es war ein gelungenes Projekt, das nur Gewinner kannte: Auch Männer begeisterten sich zwischen Traktoren und großen Maschinen plötzlich für Mode, der Einzelhandel freute sich über steigende Umsätze, die Einwohner und Gäste erlebten eine lebendige Stadt. Derzeit wird eine zweite Auflage der FashionWeek an besonderen Orten geplant: am Hangar 1 des Bad Saulgauer Flughafens.

Bad Überkingen (3.800 Ew.), eines der ältesten Heilbäder Baden-Württembergs, führt in seinem Projekt die Weihnachtsthemen "Kerzen, Kunst und Kulinarik" zusammen. Um den traditionellen Weihnachtsmarkt am 2. Advent zu beleben, der zunehmend an Resonanz verlor, lädt die Gemeinde mit breiter Bürgerbeteiligung im Schein von mehr als 1000 Kerzen zu geradezu magischen Orten ein, die sonst nicht zugänglich sind. Das Beispiel zeigt laut Jury, dass auch kleine Orte mit pfiffigen Ideen, Qualität und der Neuentdeckung "stiller Orte" Großes bewegen können.

Die Businesswochen in Böblingen (47.000 Ew.) haben das Ziel, den Bürgern der Stadt Wirtschaft in all ihren Facetten verständlich und begreifbar zu machen, Netzwerke zu stärken sowie Lösungsansätze für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu bieten. Zwei Wochen im Oktober 2012 standen Themen wie Ermutigung, globales Agieren, Integration und Business & Nature im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Auch die Jury sah hier ein gut auf andere Städte übertragbares, engagiert und professionell durchgeführtes Instrument für die Wirtschaftsförderung. Gerade im zunehmenden "Wettbewerb um Talente" ist dies beispielgebend.

Mit einem außergewöhnlichen Kommunikationsthema - einem 400-jährigen Hochzeitsjubiläum - hatte sich Heidelberg (149.600 Ew.) beworben. Das Projekt "The Wedding" feierte im August 2013 eine der größten Liebesgeschichten des 17. Jahrhunderts: zwischen dem pfälzischen Kurfürsten Friedrich V. und der englischen Königstochter Elisabeth Stuart. Mit einem historischen Feuerwerk, einem "lebendigen Museum", einem Handwerkermarkt sowie einem bunten Uferfest und als krönendem Abschluss dem Triumphzug des Brautpaares (und weiteren Events) hat es Heidelberg laut Jury geschafft, 150.000 Besucher zu begeistern. So werden insbesondere im touristischen Bereich nachhaltige Effekte erwartet, von denen wiederum alle Akteure profitieren werden. Und eine Neuauflage von "The Wedding" ist bereits geplant, das Projekt wird fortgeführt und mit neuen Ideen ausgebaut. Durch die Schirmherrschaft der Queen und den Bezug zu London konnte auch International gepunktet werden. 

Mit dem Prädikat "große Sympathieaktion" wählte die Jury auch das Projekt "WUNSCHLOS in Karlsruhe" (289.700 Ew) zu den Besten. Hier war vor knapp zwei Jahren - in einer Zeit eines Jahrhundertbauprojekts (die Straßenbahnen werden von der Haupteinkaufsstraße unterirdisch verlegt; allein in 2012 hatte Karlsruhe 600 Baustellen zu verzeichnen) das deutschlandweit einmalige gleichnamige Gewinnspiel gestartet. Neben monatlichen Gewinnen und damit einer anhaltenden Frequenz in der City gab es als Hauptgewinn eine Eigentumswohnung im Wert von 100.000 Euro in den gefragten Karlsruher ParkArkaden. Gewürdigt wurde seitens der Jury dieses "bundesweit einzigartig aufwändige und vorbildliche Baustellenmanagement", in dessen Folge 77 Prozent der Einzelhändler zusätzliche Kunden verbuchen konnten.    

Eine neue Identität und Kooperationskultur konnte das Projekt "Nürtinger Neckarfest" für das ehemalige Stadtfest schaffen: Teamgeist statt Konkurrenzdenken bescheinigte die Jury den Akteuren. Getreu diesem Motto wurden zahlreiche Sportangebote integriert, Vereine mobilisiert und Kurzstadtführungen veranstaltet. Vor allem aber in Sachen Finanzierung dieses Großevents setzt Nürtingen (40.000 Ew.) Maßstäbe mit dem System "alles aus einer Kasse": Angefangen bei der Planung über die Logistik, den Einkauf und die eigentliche Durchführung bis hin zur Gewinnverteilung wurde von den Vereinen gemeinsam agiert.

Beim "Oberkircher Kindertag" (20.500 Ew.) steht die junge Generation im Mittelpunkt. Es ist eine Benefizveranstaltung, bei der eine eigene Währung - der "Kindertags-Taler" - in Umlauf gebracht wird. Wenn auch der Tag mit seinen 80 Spielaktionen weitgehend kostenlos ist, wird an einigen Stationen der Taler eingesetzt, der vorher von den Eltern oder Oberkircher Händlern erworben wurde. Das eingenommene Geld wird zu 100 Prozent für Kinder gespendet, an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg, an Oberkircher Kinder sowie Projekte in der dritten Welt. Oberkirch sei es gelungen, mit dem Kindertag eine Veranstaltung mit dem Fokus der Familie zu etablieren, wobei das  Zusammengehörigkeitsgefühl und die gemeinsame Aktion im Fokus stehen - zum Wohle weiterer Kinder, die vom Erlös profitieren, so die Jury.

Mit dem "GeschenkScheck" war die Gemeinde Rielasingen-Worblingen (12.000 Ew.) in den Wettbewerb um den Stadtmarketing-Preis gestartet. Ziel dieser Gutscheine ist es, die Kaufkraft im Ort zu halten, denn die größeren Städte Singen, Konstanz und Radolfzell sind in unmittelbarer Nachbarschaft und werben um Kunden. Das Besondere in den Augen der Jury: Neben den Geschäften wurden vom Stadtmarketingverein auch Handwerker, andere Dienstleister sowie die Gastronomie - und natürlich auch die Gemeindeverwaltung selbst - mit einbezogen. So bieten mittlerweile 108 Unternehmen aus mehreren Ortsteilen selbstbewusst ihre Leistungen auch über den Scheck vor Ort an und bilden eine breite Basis für die Scheck-Idee - mit Erfolg. Bereits nach 11 Monaten wurden über 1000 Schecks verkauft - die Einwohner nutzen die Infrastruktur und die Angebote vor Ort mehr denn je.

Das Projekt "Echt Stadt Sindelfingen" (60.800 Ew.) setzt auf eine authentische Innenstadt und soll dazu beitragen, die "echte", offene Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren zu fördern, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und gemeinsam Visionen zu entwickeln. Nicht "Zwangsbeglückung" durch die Verwaltung sondern Motivation und Partizipation stehen im Mittelpunkt. Dabei sehen die Initiatoren - Handels- und Gewerbeverein, Citymanagement, Wirtschaftsförderung und Stadt - das Projekt als kreativen Prozess mit offenem Charakter: Deshalb wird bewusst eine breite Beteiligung angestrebt: vom Einzelhandel über Bewohner, Gastronomen, die Politik bis hin zu Immobilienbesitzern. Ein nachahmenswertes Beispiel für gelebte Partizipation im Stadtmarketing, urteilte die Jury.

Bei "Tettnang (18.800 Ew.) in Bewegung" geht es den Partnern Stadtmarketing Tettnang e.V. sowie der Gesundheitsakademie der Waldburg-Zeil-Klinik Tettnang tatsächlich um beides: Körper und Geist der Bewohner sollen aktiviert werden. Bewegung, die Aufbruch signalisiert und für Themen wie Sport, Gesundheit und Entspannung steht. Aus dem bereits realisierten Projekt in 2011/12 sind teilweise langfristige Aktivitäten wie Yoga im Stadtpark, Walking nach Feierabend und eine Laufgruppe, die in 2013 beim Marathon in Berlin und Istanbul teilnimmt, geworden. Kochveranstaltungen zur gesunden Ernährung, ein E-Bike-Verleih oder die Ausgabe kostenloser Schrittzähler runden diese rundum fitte und nachhaltige Stadtmarketinginitiative ab.

Wie können Jugendliche für ihre Stadt begeistert werden, sich mit ihr identifizieren? Das war der Ansatz von Winnenden (27.500 Ew.)  bei der Wahl zum "Winnender Mädle" in 2012. Der Name der Aktion geht 800 Jahre weit zurück in die Stadtgeschichte, als der Sohn des Stadtgründers - damals einer der berühmtesten Minnesänger - die Liebe zu eben jenem Winnender Mädle besang. Im Jubiläumsjahr wurde ein modernes Mädle in einem Wettbewerb gesucht, der in der gesamten Stadt, vor allem aber bei den Jugendlichen - natürlich ebenso über die sozialen Medien - zum vielbesprochenen Event wurde. Viele Winnender Mädle bewarben sich; die Gewinnerin wirbt regelmäßig auf Stadtfesten, bei Empfängen, aber auch im Alltag und in vielen örtlichen Veranstaltungen des Einzelhandels und des öffentlichen Lebens für die älteste und doch so junge Stadt im Rems-Murr-Kreis. Aufgrund des großen Erfolgs ist 2014 eine Neuauflage des "Winnender Mädles" geplant.

Eva Schulze
Presse - Kommunikation - Fachmedien